Die Wolpertinger Wochenschau

Genre: Satire/Comedy
Produziert von: K.Freynik Sparta Film
Produziert für: Bayrischen Rundfunk
Produktions Zeit: vermutlich 1974/75
Folgen: 6
  
  • Die erste Folge lief am 31.03.1976.
  • Teil 2: 21.04.1976;
  • Teil 3: 28.07.1976;
  • Teil 4: 13.10.1976;
  • Teil 5: 03.11.1976
  • Teil 6: 29.12.1976
"Respektlos & unpädagogisch" so wurde die Sendung Betitelt doch von den Fans wurde sie nur liebevoll WoWo genannt.Die erste Deutsche Kinder Comedy Sendung im Bayrischen Rundfunk und Peter Lustigs zweite Arbeit vor der Kamera.
 
Von dieser Comedy Sendung, die fast Monatlich ausgestrahlt wurde, ist wenig bekannt. Es war eine Mischung aus Moderation,Trickfolgen und Slapstick-Beiträgen.
 
Darsteller:
 
Peter Lustig führte als Gastgeber durch diese lustig/verrückte Wochenschau, in der es neben Nonsensnachrichten und Peters Bastelstunde auch 3 Wolpertinger gab. Das waren 3 Darsteller, die in verschiedenen Sketchen und Beiträgen die seltsamsten Figuren darstellten.
 

Henry van Lyk
lyk
Nach ersten Theaterengagements in Hannover, München, Wien und Zürich konzentrierte er sich auf die Arbeit vor der Kamera. So wurde er durch zahlreiche Film- und TV-Produktionen bekannt.
In den 60er und 70er Jahren drehte der Wahlmünchner Kinofilme mit Werner Herzog, Volker Schlöndorff und Margarethe von Trotta. Bis heute ist er oft als Bösewicht u.a. in Krimireihen von "Der Alte" über "Tatort" bis "Ein Fall für Zwei" vertreten. Zu van Lycks aktuellen Erfolgen zählt u.a. von 1994 bis 2004 die Rolle des Staatsanwalts in der RTL-Serie "Im Namen des Gesetzes". Auch in den Erfolgsserien "In aller Freundschaft" & "Ein Schloss am Wörtersee"spielte er mit.
Dieter Kursawe
kursawe
* November 1934 in Berlin; † 18. März 1996 in Berlin
Er war ein deutscher Schauspieler, Kabarettist und Synchronsprecher. Dieter Kursawe begann in der evangelischen Studentengemeinde der TU Berlin damit, Kabarettprogramm zu schreiben. Aus der Studentengruppe entwickelte sich 1958 das Kabarett Die Sieben Schaben, das mit seinen politischen Programmen auch in anderen Städten gastierte. Kursawe agierte dabei als Autor, Regisseur und Darsteller.
1964 löste sich die Truppe auf und er stieß zusammen mit Joachim Kemmer und Käte Jaenicke
zu den vier Jahre zuvor von Dieter Hallervorden und Wilfried Herbst gegründeten Wühlmäusen. Als es im Folgejahr zu einer politisch motivierten Spaltung des Kabaretts kam, verließ neben Alexander Welbat auch Dieter Kursawe Die Wühlmäuse.
 
Am 24.Oktober 1965 eröffnete er gemeinsam mit Welbat, dessen Ehefrau Siegrid Hackenberg, Doris Bierett sowie dem Autor Volker Ludwig im Theater Tangente in Berlin das Reichskabarett, dem er bis zu dessen Schließung 1971 verbunden blieb.
Ab 1967 übernahm Kursawe auch Rollen in Film und Fernsehen. Er spielte ebenso in Komödien wie Quartett im Bett (mit Ingo Insterburg), ambitionierten Fernsehfilmen wie Peter Wecks mehrteiligem Drama Durchreise, Kinder- und Jugendsendungen wie LöwenzahnSiebenstein, Kinoproduktionen wie Andrzej Wajdas Eine Liebe in Deutschland, Krimis wie Killing Cars (mit Jürgen Prochnow und William Conrad) und zahlreiche Fernsehserien wie Liebling Kreuzberg und Auto Fritze.
 
Darüber hinaus war er umfangreich in der Synchronisation tätig, wobei er seine nasale und durch Lispeln verstellte Stimme oft Zeichentrickfiguren wie dem Erpel Daffy Duck oder Averell Dalton (Lucky Luke) lieh. Zu den von Kursawe synchronisierten Schauspielern gehörten u. a. Robert Picardo (Total Recall) und Terry-Thomas (Happy Birthday, Harry).
Helga Anders
anders
*11.01.1948 in Innsbruck; † 30.03.1986 in München-Haar
Frau Anders wuchs in Ruhpolding und Bielefeld auf. Sie besuchte eine Ballettschule und trat schon mit acht Jahren in Leo Falls Operette Der fidele Bauer auf. Nach dem Umzug der Eltern an den Tegernsee wirkte Anders mit dreizehn Jahren an einer bayerischen Bauernbühne und bei der Kleinen Komödie in München mit.
 
Anders spielte als Vierzehnjährige in der ersten deutschen Fernsehverfilmung von Peter Pan 1962 die Rolle der "Wendy" (neben Michael Ande in der Titelrolle). Ihre erste Kinorolle spielte sie im selben Jahr neben Heinz Rühmann in dem Film Max der Taschendieb als "Helgi" Anders.
 
Weitere Film- und Fernsehproduktionen folgten, wie unter anderem die Rolle der Christa Buchner in der Familienserie Der Forellenhof oder die der Tochter Lore Scholz in der legendären Reihe Die Unverbesserlichen mit Inge Meysel und Joseph Offenbach, Die Powenzbande oder Der Trotzkopf. In der Zeichentrickserie Pinocchio sprach sie die Hauptrolle; in der Trickserie Nils Holgersson lieh sie Nils' kleinem Hamster "Krümel" ihre Stimme.
 
Auch in verschiedenen Hörspielproduktionen ist Helga Anders zu hören.
1967 heiratete Anders den Regisseur Roger Fritz, unter dessen Regie sie in mehreren Filmen die Hauptrolle übernimmt. Besonders bekannt wurde sie durch Mädchen, Mädchen (1967) in der Rolle der Angela. Die Dunkelhaarige mit dem Schmollmund galt bald als die "Lolita" in Filmen der 60er-Jahre.
 
Nach ihrer Scheidung führte Anders in München eine Theaterkneipe und machte in der Presse mehr Schlagzeilen mit ihrem Privatleben als mit der Schauspielerei. Sie verfiel dem Alkohol und Drogen, aber auch nach einer Entziehungskur kam sie nur noch zu kleineren Nebenrollen.
Helga Anders verstarb am 30. März 1986 mit nur 38 Jahren in München-Haar - offiziell wurde Herzversagen als Todesursache angegeben

und als Gast :
gast
Dietmar Schönherr (als Äpfelputzer)
Dann gab es noch die Figur des "Friemel Freundlich", der gern Erwachsenen half, jedoch endete die Hilfsaktion immer im Chaos für alle anderen! Auch Friemel wurde von Herrn Kursawe gespielt.
 
 
Produziert wurde die Sendung von : Sparta Film
Produzent war wie auch bei Peter und Atze :Karlheinz Freynik
Neben journalistischen Tätigkeiten als Filmkritiker absolvierte Karlheinz Freynik als Mitglied der Gruppe City Preachers (Gitarre, Mundharmonika, Saxophon) zahlreiche Auftritte. Seit 1968 ist er als Produzent und Drehbuch-Autor für Film und Fernsehen tätig. Unter seinen Arbeiten finden sich Drehbücher zu Filmen wie Wax (2000) und Panische Zeiten (1981) sowie für die Fernsehserie Zwei Münchner in Hamburg (ZDF, 1985-1989). Außerdem schrieb er Liedtexte u.a. für Marie Laforet, Udo Lindenberg, Gitte Haenning und Judy Winter sowie Bühnenstücke und Musicals. Sein "härtester Erfolg" war, wie er selbst sagt, das Erreichen des Titels "Deutscher Rudermeister" im Doppel-Zweier.
Wiederholung: Keine(?)
VHS / DVD ----
Sparta Film hat  bei Youtube nun 3 Ausschnitte Online gestellt:

Bilder(c)Sparta Film/BR